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Schattenbilder

Der Himmel ist von einem merkwürdig klaren Blau. Ich sah ihn noch nie so. Und als wenn jemand das ganze vorspulen würde, ziehen die Wolken- mal golden, mal weiss, mal hellgrau oder bläulich-weiss- daran vorbei. Rasen, als hätten sie nichts mehr zu verlieren. Der Wind rauscht in meinen Ohren.

Ich kann es sehen. Manchmal. Das Schattenbild. Es ist immer nur ein Schatten. Ein Hauch bloß. Ein Abklatsch von dem, was einmal war. Was du einmal warst. Aber der dunkle Hauch macht sich gut so, wie er ist. Er setzt sich ab von dem Blau, von den Wolken und so vergesse ich nicht.

Ohne es zu spüren, falle ich rücklings. Mein Fall endet auf weichem Grund. Grün umgibt mich. Mein Körper umschmeichelt es und meine Hände streichen sachte über die Spitzen der Gräser- beschützend, behutsam, als wären sie etwas Zerbrechliches. Doch sie sind nicht so leicht zu brechen, selbst ein Sturm vermag es nicht.

Mein Blick starrt dem Blau entgegen- Eine Glocke um meine Welt. Die Sonne zieht golden vorüber, das Blau verdunkelt sich und irgendwo dort hinten wandert der Mond, während hier die Sterne beginnen zu erwachen. Es ist zu weit. Einfach zu weit. Über diesen Gedanken laufen mir einfach so Tränen die Wangen hinunter. Ich hasse diese Worte. Mehr als alles andere.

Ein leichtes Flirren huscht über meine Sicht. Das Glitzern der Sterne verwischt. "Glitzern"- Eigentlich ist es nur das Licht der Sterne, dass die sich bewegenden Luftschichten der Erdatmosphäre durchdringt- Und obwohl ich das weiß, ist und bleibt es ein Wunder. Selbst wenn es durch das Wissen darum nunmehr auch nur ein Schatten wird. Hier. Bei mir. Zwar ein Abklatsch, aber ich akzeptiere es.                   Meine Lider haben sich geschlossen. Um mich herum nun nichts weiter als ein sanftes Rauschen und Zirpen und die Wärme der Feuchtigkeit auf meinen Wangen.

Ein Traum bleibt. Du warst es einmal. Du bist es nicht mehr. Nur ein Schattenbild. Und ich akzeptiere es. Weil ich es noch immer sehen kann. Hier. Ohne dich und mit dir.

Es ist zu weit. Einfach zu weit.

Mein Augen öffnen sich und mein Blick fängt die Nacht ein und den Tag. Und die Schattenbilder.

Die Luft ist durchweicht von einem süßlichem Duft nach Tau und während unter meiner Glocke der Tag neu beginnt, läuft mein letzter Tropfen Wehmut, mein letzter Tropfen Trauer meine Wange hinunter, bis er schließlich im weichen, saftigen Gras aufgefangen wird.

Bis wir uns wiedersehen. Ob als Schatten oder als Bilder... 

Canon HV20 / Sigur Ros (njosnavelin) from karl frederick mattson on Vimeo.

 

 

15.11.11 18:03


Arbeitstag, Alltag, Banales...Müde!

Halb 2... Widerlicher Hustenreiz- Aufwachen, verdammter Mist. Könnte gleich weiter schlafen, aber in einer halben Stunde würde mein wecker eh klingeln. Fast vergessen: Ich werde ja heute abgeholt udn mit in die Firma genommen, weil ich eine Vertretung in Plön mache... Ätz!

3 Uhr. Verdammt noch mal! Meine Augen sind müde, mein Kopf wach. Halbe Stunde bis zum Final Countdown meines Weckers. Auf Zwang noch mal die Augen zu drücken. Klappt nur mässig.

Der Wecker klingelt vor meinem Handy. Ungewöhnlich. Ich hab vergessen, die Zeit beim Handy-Wecker richtig einzustellen. Halb 4. Keinen Bock.

Aufstehen, so schnell es geht, also im Schildkröten-Tempo. Klamotten zusammen suchen, Arbeitskleidung in den Rucksack gestopft. Der morgendliche Küchengang. Ich habe noch 20 Minuten. Sprich 3 Minuten zum essen, 10 zum Schminken, Haare entkletten und aus dem Gewusel auf meinem Kopf eine möglichst glatte Frisur zu machen, 5 Minuten zum Zähneputzen und die restlichen 2 Minuten zum Schuhe anziehen, Mantel überwerfen, Energy-Drink (Mhhhhm- "Schwarze-Dose" (-> Schleich-Werbung!) mit Acai-Beere) runter kippen und raus aus dem Haus.

- Scheiße, hab meinen Kaffee vergessen! hab mir doch extra eine starke Sorte gekauft- sehr dunkel gebrannt- Columbien- göttlich mit nem kleinen Schuss Milch, aber nur, wenn ich nicht gerade morgens Kaffee trinke und es nicht gerade morgens ist-

Stehe in der Einfahrt- Höre Deiche" von Kettcar- 4 Uhr. Ich bin pünktlich. Sie nicht. Schweinekalt. Ich ziehe die Schultern leicht hoch und stehe da in meinem schwarzen Mantel und ziehe meine dunkelbraune Schlabber-Wollmütze über meinen Haaren zurecht. Meine Haare drücken alles hoch, obwohl ich sie mit viel Haarspray und Haarklammern versucht habe, zu bändigen.

Ich sehe die Scheinwerfer. Da kommt sie ja endlich. 10 nach 4.

25 Minuten in die Firma. 25 Mnuten pausenloses Geschnatter von ihr. Ich sitze da. Sage "ja, mhm, kann nicht sein, aha, oha, echt?, unglaublich, klasse, nein, wirklich?..."etc. Immer derselbe Kram. Es ist früh, ich will meine Ruhe haben, ich brauche nur eine gewisse Zeit Ruhe, um wach zu werden und meine schlechte Laune los zu werden. Nichts da, sie redet. Und redet. Und was für einen Quatsch sie faselt. Nein, es wäre unhöflich, sich die Kopfhörer aufzusetzen und brüllend laut die Rival Sons einzuschalten- Gypsy Heart wäre jetzt der Bringer zum Wachwerden. Gott, endlich in der Firma. Yay, noch kruz meinem anderen Kollegen Hallo sagen, mir auch da dieselben Phrasen anhören und ab zum 100er- meine Herrn! Muss es heute so kalt sein? ich friere mir sonst noch was ab.... Uargh!

Ich setze mcih schon rein, ist mit Sicherheit schon etwas wärmer als draußen rum zustehen udn auf meien Kollegin zu warten. Erst halb 5? Ooookay, noch 50  Minuten, dann kommt sie... Lesen kann ich nicht, dabei würde ich gerne, aber es ist zu dunkel. "Die Känguruh-Chroniken"- Ein skurriles Buch- Gestern frisch gekauft. Ich lache mich schlapp über die Alltagsschilderungen, die ich bisher gelesen habe. Ich würde es zu gerne lesen. Was soll's - Musik. Bunter Mischmasch. Hauptsache laut. Ich singe und groove auch ein bisschen mit. Im Dunkeln, im Wagen. Keiner sieht mich- Gut so. Jetzt flippe cih aus und rocke ab. Bis 20 nach 5. Kein Lebenszeichen von meiner Kolegin- Will mich heute jeder veralbern, was ihre Pünktlickeit betrifft?- dann bin ich mal wirklich pünktlich und keiner ist da. Gut, schön, na bitte, hör ich eben weiter Musik.

Halb 6. Woooow, unglaublich, da ist sie ja. Die Schillingsche Verspätungskonstante funktioniert also auch außerhalb der Familie Schilling- Der Wahnsinn. Ich trage somit was zur Wissenschaft bei, indem ich diese Konstante gefunden, erfunden oder was auch immer habe. - Bin ich vielleicht manchmal durchgeknallter, als ich vermute?- Ach egal.

Die Fahrt nach Plön.

Ankunft in Plön. Um kurz nach 6.

Der eisigste Wind zwängst sich durch meinen Mantel. Minusgrade, definitiv. Fuck, fuck, fuck, warum so kalt??? Und das den ganzen Tag? Schluchz. Aber der Markt ist schön. Klein, überschaubar. Schön mit der alten Kulisse. Und klein. Wirklich klein. Sagte ich schon, dass dieser Markt klein ist?

Nach der Arbeit- Zurück zur Firma Beim Ausladen mithelfen. Sehe schick aus, meint meien Chefin. Hab bloß nen schwarzen Mantel an. Mir egal, wenn er schmutzig wird- Kleidung ist Kleidung. Und reinigen lassen, kann ich ihn immer noch. Ich friere. Wenn mir bis jetzt noch kein Eiszapfen aus der Nase gewachsen ist, dann bin ich gewiss selbst einer geworden.

15 Uhr. Rückfahrt nach Hause. Quasi nach Hause. Sie macht es sich ja wieder schön einfach und setzt  mich bei der blöden Kreuzung ab. Beim nächsten Mal kann sie zusehen, wer ihr beim Ausladen hilft. Während der Rückfahrt sind ungemein viele Informationen abgegeben worden bezüglich der Entleerung toter Körper- vor allem bei alten Damen. Sind Särge eigentlich immer auf die jeweilige Person zugeschnitten? Tote riechen süßlich-moderig-muchelig und nach Knoblauch. Keine Ahnung, noch nie gerochen. Sie meint es nur. Interessant. Ich denke über knoblauchbehangene Leichen in Särgen nach, wo die Füße am Ende noch rausschauen- ohne Socken. Füße sind hässlich.

Viertel nach 3. Daheim. Nicht emhr daheim. einkaufen. und einen Begleiter für meinen Wellensittich Luke Skywalker besorgen. Volle Dröhnung Energy-drink. Mein Kopf ist schwammig. Quatsch, mein Verstand. Zuckerflash beim Einkaufen. Drei tafeln Schokolade- Milka: Caramel, Joghurt, Erdbeere. und drei Pudding(-s /-e . Verdammt, was ist der Plural für Pudding???)- Double Choc und Haselnuss. Und noch einen Energy-Drink für Morgen früh. Müüüüüüüde. Mir kommen die Tränen von Gähnen. Das hasse ich.

Musik plätschert im Hintergrund, als ich wieder Zuhause bin und den PC anschalte. Mein Spam-Ordner ist malw eiedr zugepackt mit irgendwelchen Neckermann- und Konrad-Mist, obwohl ich nie auf diesen Seiten war und nie etwas von da bestellt habe. Datenschutz, jaja. Augen immer wieder aufreissen. Nicht einschlafen, du darfst nicht einschlafen! Der Ofen ist so schön warm. Ich wollte doch heute Indina Jones und der letzte Kreuzzug gucken. Das wird nichts mehr. Gleich duschen nach dem essen. Hab Hunger. Hab den ganzen Tag nichts gegessen- Keine Zeit. Oh, doch, während der Arbeit eine Laugenstange. Doch so viel? Irgendwann müssen die tatsächlich noch über mich drüber steigen, weil ich umkippe. Wenn ich Stress habe, esse ich nicht viel oder gar nicht, ich merk's erst später, wenn's wieder ruhiger wird. Dann bekomme ich Hunger. Spaghetti Aglio Olio und paniertes Hähnchenfilet mit Rahm-Wirsing und Kartoffeln... Kartoffeln lasse ich aus, ich habe meine Nudeln.

Viertel vor 7. Gleich noch essen. Duschen. Und ich kann um 8 ins Bett. Bin ich eine Oma? Wie können Jugendliche die Nacht durch machen? Uargh! Ne. So was brauche ich nicht. Nyarrr, schlafen. Ich würde gerne Knatschen, wenn ich könnte, aber ich bin nicht aus Holz.

Lasst mich Arzt, ich bin durch...Hahaha!

zzZZ....

11.11.11 18:48


Mitsingen :b

Jawoll, ich singe schräg, ich singe falsch, aber ich singe mit... Folgende Lieder sind zur Zeit meine liebsten Mitsing-Lieder... ^^

Adele - Best for Last, Chasing Pavements, Cold Shoulder, Promise This

Alin Coen - Wolken

Beatsteaks - Milk & Honey, Automatic, Access Adrenalin

The Black Keys - 10 AM Automatic, The Lengths

Bosse - Liebe ist leise

Bruce Springsteen - Streets of Philadelphia

Carla Bruni - Quelqu'un m'a dit, Raphael

Civil Twilight - Letters from the Sky

Dido - Here with me

Don McLean - American Pie

The Doors - Riders on the Storm, The End

Elbow - Grounds for Divorce

Eric Clapton - Layla, Lonely Stranger, Nobody knows you when you're down & out

Fallulah - Out of it, I lay my Head, Work Song

Feist - 1, 2, 3, 4 ; I feel it all

Florence & the Machine - Hurricane Drunk, Addicted to Love

Foo Fighters - Everlong, Best of You

Fury in the Slaughterhouse - Goodbye so long, Warchild, Easy Way

Gene Kelly - Singing in the rain

Hansen Band - Baby Melancholie

Hard- Fi - Hard to Beat, Suburban Knights, Gotta Reason

Ingrid Michaelson - Be OK, Keep Breathing, Are we there yet?

Jackie Green - I don't live in a Dream

Joe Cocker - Feelin' alright, You can leave your hat on

Kettcar - Balu, Deiche; Stockhausen, Bill Gates und Ich

Louis Armstrong - La vie en Rose

Mamas & Papas - Dream a little Dream

Mardo - Anyone but me, Here she comes

Martin Solveig - Rejection

Matt Hires - Turn the Page

Morcheeba - Rome wasn't built in a day, Be yourself

Mumford & Sons - Sigh no more, The Cave, White Blank Page, I gave you all

Obadiah Parker - Hey Ya!

Queen - You're my best friend, Somebody to love

Rival Sons- Get Mine, Burn down Los Angeles, Face of Light, Young Love

Snow Patrol - Chasing Cars

Yoko Kanno - Living inside the Shell, Call me Call me, Strangers, Gravity

Nancy Wilson - The Best is yet to come

Vienna Teng - Recessional, Blue Caravan, 1 BR/ 1BA

Frederika Stahl - Twinkle Twinkle

9.11.11 18:22


Wie wär's damit?

Fernab und doch nah. Ein Tanz um das Licht. Kein Schlaf. Kein Erwachen.

Dahintreiben.

Es fühlt sich wie ein Dahintreiben an. In lauwarmen Wasser. Umhüllt, geschützt. Illusion und Realität sind eins.

Die Realität klingt dumpf und atemlos schweben Körper dahin. In derHektik des Alltags.

Und im Takt der Musik verschwimmt die Welt. Verwäscht sich in der Illusion und gibt nach.

Der Klang.

Der Geschmack.

Leicht bitter mit einer sehnsüchtigen Süße im Nachhall und einer Note von Vanilie.

Eine Berührung, ein Schlag, Aussetzer.

Nichts hält die Kollision auf. Der Fall wiegt weniger, als vermutet. Vielleicht ist sogar das Fliegen möglich.

Wer weiß es schon so genau.

Zu fern, um nah zu sein. Und zu nah, um jemals fern sein zu können. Greifbarkeit. Begreiflichkeit- Eine Grenze, ohne Wiederkehr.

Lass meine Hand einfach nicht los, wie wär's damit? 

7.11.11 19:49


Einschub- mal wieder Musik^^

Aaaaach ja..... Zur Zeit könnte ich in Musik versinken... Ständig begleitet sie mich und wenn ich nicht gerade selbst Musik höre, so summe oder singe ich vor mich hin oder pfeife sogar... meist zum Leidwesen meiner Mitmenschen, aber was soll's...

Das Album "Pressure & Time" von den Rival Sons ist genial... ich liebe ihre Musik... per Zufall hörte ich in meinem Lieblings-CD-Laden ein Lied... "Get Mine"...

Das ging so gut ab, da musste ich einfach nachfragen, von wem das Stück ist... Normalerweise geniere ich mich bei solchen Dingen ein wenig... Bin halt etwas schüchtern, aber ich gelobe mich zu bessern und tue dies auch nach und nach

Tja, ich fragte also nach und mir wurde auch gleich die CD raus gesucht und spontan habe ich das Album dann gekauft... Es stellte sich als einer der besten, wenn nicht sogar der beste Kauf heraus, den ich je tätigen durfte!

Ähnlich wie Led Zeppelin und dennoch ein eigener, einfach genialer Stil...Das Album höre ich zur Zeit rauf und runter, vor allem, wenn ich morgens auf meine Mitfahrgelegenheit warte  Das Bedürfnis zur Musik zu tanzen muss ich dann zwar ein wenig unterdrücken, was wirklich schwer fällt, aber es ist schön, sich darüber amüsieren zu können...

"The Black Keys" sind auch eine Band, die ich zur Zeit gerne höre... der Sänger hat eine solch coole, derbe Stimme, die zu dieser Mischung aus Blues und Rock passt... Meine Lieblingsstücke sind "10 AM Automatic" und "The Length"... Manchmal ist mir die Musik zu derbe und rau, aber meistens mag ich den Sound sehr gerne....

Welches Album ich mir auch noch holen werde ist "Mylo Xyloto" von Coldplay, weil mir die neuesten Lieder sehr gut gefallen... sie bringen mich dazu, zu träumen und wenn ich bei Musik anfange, an Farben zu denken, dann ist es für mich gute Musik "Paradise" und "Every Teardrop is a Waterfall" hören sich schon gut an und ich glaube, der Kauf des Albums würde sich lohnen... ich bin zwar noch lange nicht so voller Begeisterung wie zur Zeit meines Kaufs von "Pressure & Time" , aber das macht ja nichts... Ich freue mich trotzdem.

"Sigh no more" von Mumford & Sons ist auch ein wunderbares Album... Ich habe die Band per Zufall mal entdeckt und seitdem bin ich ein großer Fan dieser Band... Die Texte sind wunderschön, die Musik hinreißend und abwechslungsreich und die Stimme des Sängers trägt die Atmosphäre jedes Titels überzeugend und gibt sogar noch mehr hinzu... Ich freue mich schon, wenn sie ein neues Album veröffentlichen...

"Something in the Water" von Brooke Fraser singe ich zur Zeit auch gerne, weil es so heiter und frisch klingt... Ich weiß nicht, wie lange ich es noch gerne hören und singen werde, aber bisher hält sich das Lied bei mir  Bis ein anderes meine Aufmerksamkeit gewinnt...

Langsam entwickle ich auch wieder eine Vorliebe für Bruce Springsteen- Gut, ich lege meine Liebe für bestimmte Bands nie vollkommen ab, allerdings habe ich phasenweise einfach Favoriten, die ich eher höre...

So fand ich z.B. die Beatsteaks mit ihrem neuen Album "BOOMBOX" bis vor ein paar Tagen noch ziemlich gut und ich finde sie jetzt auch nicht schlechter- mein Geschmack entwickelt sich nur wieder in eine andere Richtung...

Aber man lernt so immer etwas Neues kennen und wer Musik im 60er-Stil mag, dem lege ich die Rival Sons ans Herz... Hach ja!^^

 

16.10.11 14:09


Gedanken-Spielerei

Schwarz. Tiefes, undurchdringliches Schwarz. Kein Laut, keine Stille. Nichts in ihm.

Keine Existenz. Nur ich. Und doch bin ich es nicht. Da ist kein Körper, kein Gefühl, so etwas in jeglicher Art zu besitzen.

Gedanken, Erinnerungen sind vorhanden, doch schweben sie einfach dahin, ohne sich zu manifestieren, weil es keinen Körper gibt, der sie inne haben könnte.

Ich finde es seltsam. Seltsam erstaunlich. Was ist real? Was ist es nicht? Alles sind nur Worte. Nur Worte, die ich irgendwann einmal lernte und die jetzt, ohne dass ich es überhaupt realisieren könnte, ihr Gewicht verlieren und mir entgleiten.

Es gibt nichts zu halten, nichts zu bewahren. Selbst wenn Angst aufgrund dessen entstehen sollte, so tut es das einfach nicht. Keine Angst, aber auch keine Freude. Im Grunde ist nichts existent. Kein Etwas. Und auch kein Nichts, weil ich doch da bin. Irgendwie und irgendwie auch nicht.

Ich.

Ich?

Wenn ich keinen Körper habe, was bedeutet dann das Wort "Leben"?

Wenn ich kein "Inneres" habe, was macht dann das <Ich> zu etwas, dass da ist?

...

Das habe ich letztens aufgeschreiben. Es ist noch unfertig, aber ich wollte es gerne in meinem Blog posten, weil es mir doch irgendwie wichtig war.

Ich weiß nicht, es ist eine Spielerei von mir gewesen. Was ist, wenn der Körper aufgelöst ist, wenn er nichts Inneres mehr haben kann, weil etwas Inneres immer etwas drum herum haben muss, sonst wäre die logische Konsequenz seiner Bedeutung verfehlt.

Zu Ende schreiben kann ich den Text auch nicht, weil ich keinerlei Lösung dafür sehe und eigentlich auch nicht will. Aber es ist schön, sich ab und an mit solchen "seltsamen" Fragen auseinander zu setzen. In meiner Vorstellung muss alles komplett schwarz sein, wenn der Körper aufgelöst ist und nichts existent ist und doch, auf seine Weise, schon.

Ich habe immer die Vorstellung vor Augen, was passieren könnte, wenn ich einmal in ein schwarzes Loch gerate.

Der Ereignishorizont eines schwarzen Lochs ist eine Sache für sich und übersteigt meine Vorstellungen, aber im Inneren eines schwarzen Lochs... Ich weiß nicht, ich möchte mir eine Vorstellung davon machen, aber auch das übersteigt meine Vorstellungskraft bei weitem und zurück bleibt dann nur eine winzige Idee wie der kurze Text am Anfang...Ich will mich da auch gar nicht wirklich festlegen... 

Die Fragen, "Bin ich?", "Was ist die Seele?", "Was ist Existenz? Was Leben?", "Was bedeutet das "Ich"?"- das sind Fragen, die ich mir schon als kleines Kind gestellt habe... Es gibt keine richtige und keine falsche Antwort darauf. Wenn man eine Antwort glauben will und es auch schließlich tut, dann ist es auch die richtige Lösung für einen, aber wenn man keine Antwort hat, keine Lösung finden kann, dann fühlt es sich, zumindest für mich an, als löste sich mein ganzes Dasein auf, als wäre es nicht existent und gleichzeitig doch, weil ich ja noch irgendwie da bin, um mir Gedanken darüber zu machen- natürlich mit dem zusätzlichen Gedankengang bezüglich der Frage, wie kann ich da sein, wenn ich nicht bin bzw. wenn ich nicht bin, wie kann ich dann jetzt gerade da sein?

Warum ich das ganze jetzt Gedanken-Spielerei nenne, das ist ganz einfach. Man verirrt sich in diesen Fragen-und-mögliche-Antworten-Gestrick immer und immer wieder... Es ist wie ein Versteck-Spiel- Immer neue Fragen verstecken sich und warten darauf, dass man sie findet, während man selbst fast schon spielerisch mit den aufgeworfenen Antworten jongliert. Manchmal legt man eine Pause ein, weil es einfach zu viel ist und manchmal, was einem Spiel auch inne ist, beginnt man wieder von vorn oder man setzt nach der Pause wieder dort an, wo man aufhörte. Bei mir kann so etwas heraus kommen, wie dieser, für viele wahrscheinlich sehr merkwürdige Text...

   

15.10.11 23:08


Ein Stückchen Glück

Als ich eben Einkaufen war und aus dem Gebäude heraus kam, regnete es. Es regnet heute schon den ganzen Tag über immer mal wieder. Vor ein paar Stunden sogar so stark, dass man kaum etwas sehen konnte und sich das Rauschen der Regentropfen auf dem Dach meines Elternhauses wie ein kleiner Wasserfall anhörte. Zwischendurch schien heute auch die Sonne, was für mich ein wirklich schöner Anblick war. Es ist erstaunlich, wie schön das Blau des Himmels aussieht, wenn sich die dunklen Wolken öffnen und es hindurch lassen. Als würde der Himmel atmen. 

Ich weiß nicht, warum so viele Menschen schlecht gelaunt aussehen, wenn es regnet. Ich für meinen Teil konnte nach dem Einkaufen nicht anders, als mein Gesicht nach oben zu richten und den Regen darauf niederprasseln zu lassen. Jeden einzelnen Tropfen auf der Haut zu spüren. Der Begriff "kühles Nass" ist für mich auf seine Art im Klang wunderschön und ich weiß nicht, als er mir durch den Kopf schoss, stimmte er mich fröhlich. Vielleicht weil ich damit ansatzweise eine gewisse Freiheit verbinde, weil dieser Begriff so frisch und ungebunden erscheint.

Als mir der Regen das Gesicht hinunter lief, genoß ich es einfach nur und störte mich auch nicht an den etwas konfusen Blicken eines alten Mannes und eines Ehepaares, die an mir vorbei liefen. Nun, es muss wohl ein wenig seltsam aussehen, wenn jemand lächelnderweise und begoßen wie ein Pudel durch die Gegend läuft.

Ich weiß nicht, ob es richtig ist, zu behaupten, dass ich jetzt gerade wirklich glücklich bin. Sagen wir, ich berühre das sogenannte Glück gerade mit meinen Fingerspitzen und die kleine Berührung dringt durch die Haut meiner Fingerspitzen in meine Nervenenden und breitet sich dort über die Unmassen an Nervenbahnen in meinem gesamten Körper aus. Es ist also ein Stückchen Glück, wenn man so will... Aber im Grunde, weiß ich nicht, wie ich meinen Gemütszustand ausreichend beschreiben soll.

Ich weiß nicht einmal, wieso ich das hier gerade aufschreibe bzw. schon aufgeschrieben habe- vielleicht wollte ich es einfach nur ein wenig teilen.

Aber es ist schön, selbst inmitten von unschönen Dingen, die einen erschöpfen und zermürben, etwas zu finden, was einem doch etwas schenken kann, ohne dass es einen Grund dafür gibt.

Jetzt gerade beim Schreiben kommt mir wieder eine Erinnerung an meinen merkwürdig-schönen Feierabend letzten Freitag ins Gedächtnis.

Ich ging nach der Arbeit zur Bushaltestelle, um meinen kurzerhand gefassten Plan, meine Mutter von der Arbeit abzuholen, durchzuführen. An der Haltestelle traf ich eine junge Frau, welche vor sich hin weinte. Ich war natürlich mal wieder zu verträumt, sodass es mir nicht auf Anhieb auffiel und fragte sie zunächst nach der richtigen Buslinie. Als ich dann ihr verheultes Gesicht sah, war ich kurz verblüfft, bot ihr aber dann ein Taschentuch an, was sie dann auch  mit einem Lächeln annahm. Ich setzte mich neben sie und leistete ihr einfach still Gesellschaft. ich weiß nicht wieso, ich dachte, das sei richtig so. Als ich in den Bus stieg, nickte ich ihr kurz zu und sie lächelte ein bisschen.

Im Bus genoss ich dann den Blick nach draußen. Die Strecke war von einem kleinen Waldstückchen gesäumt und da ich den Blick in die Baumwipfel liebe, konnte ich meine Gedanken für eine kleine Weile baumeln lassen.

Im Bus hinter mir saßen eine Mutter und ihr Sohn, den ich auf 4 bis 5 Jahre schätze. Mit dabei hatten sie einen Hund, der sich sichtlich unwohl fühlte. Ich beobachtete den Hund ein Weile und da kam mir plötzlich ein Einfall. Von meiner Arbeit auf dem Wochenmarkt hatte ich noch ein Paar Wiener Würstchen mitgenommen. Ich haderte kurz, ob ich es wirklich tun sollte, weil es auf andere bestimmt sehr merkwürdig wirken musste, wenn eine Fremde sie plötzlich darauf ansprach, ob ihr Hund Würstchen mag. Aber dann fasste ich mir ein Herz und fragte (ziemlich schüchtern- weil ich mich auch nicht aufdrängen wollte). Die Frau war kurz verblüfft, aber freute sich dann doch sehr, dass sie ihren Hund von der Fahrt ablenken konnte und nahm die Würstchen an. Sie erzählte mir dann, dass sie auf den Weg zum Bahnhof sei und noch eine ziemlich lange Fahrt mit dem Zug vor sich hätte. Sie schüttete mir ein wenig ihr Herz aus für die restliche Fahrt bis zu meiner Haltestelle. Zwischendurch erzählte mir ihr kleiner Sohn dann auch noch ein paar Dinge, die ich jetzt nicht mehr zusammen bekomme, aber ich habe noch im Gedächtnis, wie begeistert er war und mich beim Erzählen anstrahlte.

Als ich dann zu Fuß in Richtung des Arbeitsplatzes meiner Mutter lief, lachten mich ein paar alte Leute an, die kurz bevor sie an mir vorbei liefen noch bitter drein geschaut hatten. Wahrscheinlich fingen sie an zu lächeln, weil ich im einen Arm kunterbunte Blumensträuße (einer davon war für meine Mutter gedacht, weil ich ihr eine Freude machen wollte, den anderen hatte ich geschenkt bekommen) trug. Blumen können gute Laune verbreiten...  

Warum das alles so merkwürdig-schön war... Es war einfach schön, anderen Menschen ein wenig helfen zu können, einfach so. Ohne bestimmten Grund, einfach so. Es waren zwar Kleinigkeiten, aber wie sehr sie einem doch selbst im Inneren bleiben und einem selbst ein Gefühl von Wonne geben, ohne dass man etwas im Gegenzug erhalten hätte oder gar selbst großartig etwas gegeben hätte. Das ist wundersam. Ich hoffe, ich konnte den Leuten, denen ich an dem Tag begegnete, ein wenig Freude machen...     

10.8.11 19:01


Zwischen den Stühlen

Seit einigen Tagen bahnt es sich an. Ein vages Gefühl von Zerissenheit. So schmerzlich und qualvoll, dass nicht einmal Schreien zu helfen vermag. Es reicht nicht einmal für eine einzige Träne. Worte reichen nicht, Gesten reichen nicht. Das Gefühl vom Nichts und nicht einmal das. Ist es Unruhe? Ist es zu still? Nichts trifft zu und doch ist es alles. Alles, was da ist, was nicht da ist. Was da sein sollte, was nicht da sein kann. Und so kommt die Verzweiflung. Schleicht sich ein. Der Zweifel folgt. Viel zu hartnäckig. Und wenn sich etwas Bestimmtes einzustellen scheint, so zerstreut es der Zweifel wieder und man steht genauso auf verlorenem Posten da, wie zuvor. Was ist zu tun? Was kann man tun? Wenn es zu wenig ist, um jene Richtungen zu gehen und zu viel, um in jene anderen einzuschlagen und ebenso nicht ausreicht, um sich überhaupt zu bewegen, so ist das grausam. Weil es schrecklich ist, alles zu sehen, alles zu spüren und doch nirgends hinsteuern zu können. Was ist in solch einer Lage zu tun?

 

 

    

4.8.11 18:28


Kindheitserinnerung

Eine riesige Eiche. Alt, voller abstehender knubbeliger Narben unter einer breit gefächerten Krone. Der Tag war warm- Sommer. Es roch nach Gras, Sonne und ein wenig nach Hund, weil meine Eltern mit anderen aus dem Verein und deren Hunden Unterordnung auf dem Platz machten. Warum suchte ich mir gerade diese Eiche aus? Warum nicht eine der anderen, die auch auf der großen, grünen Fläche wuchsen? Es gab andere, auf die ich leichter hätte gelangen können. Es ist im Grunde unnötig, sich über das "Warum?" Gedanken zu machen. Eine Antwort darauf zu finden, ist genauso wahrscheinlich wie alle Sterne am Himmel zählen zu können (- Ich kam bis 2456, danach war ich einfach zu müde und zwischendurch habe ich mich bestimmt auch verzählt-). Nein. Ich suchte mir diesen Baum aus. Nur diesen. Keinen anderen. Einfach so. Ich setzte an. Meine Finger krallten sich in die tiefen Einkerbungen der Rinde und meine Füße versuchten über den Wurzeln Halt zu finden. Weit kam ich nicht. Ich rutschte nach ein paar Sekunden ab. Dunkelbrauner Dreck klebte an meinen Schuhen, meinen Händen und ein wenig auch an meinem Schienbein. Ich rieb mir den Schmutz so gut es ging weg. Erneut setzte ich an und kam ein Stückchen höher. Meine Handflächen fühlten sich rau an und schmerzten, als würden sie aufreißen. Der Baumstamm war kühl und der Geruch von Erde stieg mir in die Nase. Meine Finger waren schwarz beschmiert. Ich kam nicht weiter. Nicht höher. Ich erreichte nicht einmal die ersten Äste, ehe ich wieder abrutschte. Dieses Mal fiel ich mit dem Hintern auf den Boden. Es tat wirklich weh. Ein plötzliches, urplötzliches ruckhaftes Schmerzen im Rücken. Diese Art von Schmerz hasste ich, weil sie mich verblüffte, immer wieder aufs Neue, obwohl ich sie kannte. Ich musterte meine Handinnenflächen. Viele kleine Kratzer leuchteten leicht rötlich unter dem Schmutz hervor. Kalt und heiß zugleich brannte es. Und dann fiel mein Blick auf meine Beine. Meine Knie waren schwarz-braun verschmiert, ebenso wie meine Schienbeine. Und Hellrot wurde zu Dunkelrot, wurde zu einem Braun-Rot, als es in feinen Tropfen aus den Schrammen sickerte und über den Dreck wanderte. Eine Brise zog vorbei und meine aufgeschürfte Haut fühlt sich darunter roh an- kalt und roh. Die Stellen pierten leicht und begannen immer mehr zu pochen, je bewusster ich mir ihrer Existenz wurde. Keiner hatte es mitbekommen. Keiner hatte es gesehen. Ich saß da, auf der Erde, blickte hinauf in die Krone und sie kam mir auf einmal so unwahrscheinlich weit weg vor. Aber ich weinte nicht. Ich leckte mir kurz über die Wunde in meiner linken Hand. Es brannte leicht und unter der Zunge fühlte sich die offene Haut seltsam glatt an. Fast perfekt glatt. Mein Blut schmeckte nach Metall und Erde. Mein Blick wanderte zu meinen Eltern. Blieb dort. Ich weinte nicht. (Ich muss 5 oder 6 gewesen sein... Ich erinnere mich nicht mehr genau... Ich weiß nicht einmal genau, warum mir diese Erinnerung so wichtig vorkommt, aber ich wollte sie unbedingt aufschreiben)
21.7.11 19:40


Hier, Jetzt, Nirgendwo und Überall

In die Weite sehen und keine Ferne spüren.

Was ist nur mit diesem verdammten "Hier"?

Selbst wenn der Blick nahe schweift, verweilt-

Nichts ist zu halten, weil nichts so bleibt wie immer.

Das Hier wird immer stiller.

Tag für Tag.

Was wird bloß bleiben?

Es ist einsam, wenn die Ferne ein treuerer Begleiter ist.

Für sich selbst und für niemanden.

Selbst der Nachhall verstummt und letztlich sind Erinnerungen, einfach Erinnerungen.

Eine Hand zu ergreifen und fortzuschreiten.

Ohne Bitterkeit im "Hier".

Um es verlassen zu können, womöglich für immer.

Selbst ohne Flügel oder Mut oder gar Selbstvertrauen.

Nur, weil es Zeit ist.

Weil das "Hier" nicht mehr uns gehören kann.

...Lass uns ein neues "Hier" finden, bis der Augenblick kommt, in dem die Ferne uns abermals am nächsten erscheint.

12.7.11 20:41


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