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Glücklich

ich wünschte, ich könnte es hinnehmen. ich wünschte, ich würde nicht daran zweifeln. am glücklichsein. ich glaube, ich bin glücklich, nein, eigentlich ist es mir klar, dass ich es bin. aber die zweifel gehen nicht weg, sie bleiben und beißen sich an mir fest. und zerstreuen kann ich sie auch nicht. sie nagen an mir und es macht mich unglaublich traurig, weil ich weiß, dass ich mir dadurch sehr viel, zu viel kaputt machen kann und es bereits tue. ich bin kein heiler mensch und ich versuche immerzu, ständig, das was von mir geblieben ist, zusammen zu halten und alles, was da st, was in meinem dasein seinen platz sucht, zwefle ich an- aus selbstschutz. ob es nun richtig oder falsch ist, ich tue es. auf gedeih und verderb, ob ich will oder nicht. dadurch sabotiere ich mein leben selbst in solcher ausführlichkeit, dass ich manchmal fassungslos vor dem stehe, was ich da anrichte und angerichtet habe. es tut weh und ich will, dass es aufhört, dass ich das beende, aber ich weiß nicht, wie. wie stoppt man sich selbst? wie reisst man die wurzel eines übels aus, das man schon seit je her nicht anders kennt als einen ständigen, konstanten begleiter? ich weiß es nicht, ich weiß es einfach nicht. ich stehe mir selbst im weg, was das glücklichsein angeht. wie ich es ändern kann, ist ein rätsel, dass ich nicht lösen kann. denn selbst, wenn ich weiß, dass ch glücklich bin, heißt es nicht gleichzeitig, dass ich es akzeptiere. ob bewusst oder unbewusst- ich zweifle es an, beständig und ohne unterlass, bis es mich zermürbt und ich irgendwann einen punkt erreiche, an dem ich nicht mehr kann und das angezweifelte von mir weise. und unter diesen umständen kann ich nicht erwarten, jemanden glücklich machen zu können. ich habe nichts zu geben, was das gegenteil zeigen könnte. jemanden glücklich zu machen, bedeutet für mich, dass ich selbst zu einem gewissen grade zumindest glücklich sein kann. aber das ist etwas, dass ich nicht wirklich sein kann. ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich mit dem gedanken aufgewachsen bin, dass meine existenz wertlos ist, solange nicht alles "gut genug" ist für andere, wodurch ich sowieso ständig mich selbst hinterffragt habe oder ob es daran liegt, dass ich ab einem gewissen punkt in meiner vergangenheit aufgehört habe, etwas als wirklich, als tatsächlich und wahr zu nehmen. ich glaube und glaube doch nichts. vielleicht liegt es auch an dem ständigen zwiespalt in mir zwischen innen und außen, zwischen dem einen teil und dem anderen von mir. ich denke, ich bin eigentlich glücklich und wenn ich darüber nachdenke, habe ich sogar allen grund dazu, doch irgendwo taucht auf dem weg ein fragezeichen auf und es wächst mit der zeit. vielleicht bin ich einfach zu kaputt, zu verworren und uneins mit mir, dass es mir unmöglich ist, etwas langfristig zu halten in meinem dasein.

das macht mich traurig. ich möchte das nicht.

18.9.12 16:20
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Andreas / Website (18.9.12 17:31)
Vieleicht sind die Dinge weniger kompliziert als du glaubst, obwohl ich jedes Wort das du da schreibst irgendwie kenne, so als wären es meine eigenen Worte. Ich hatte als Kind einen Traum, der so tief in meine Seele geschrieben wurde dass ich ihn niemals vergessen konnte. Es würde zu weit führen ihn hier zu erzählen, aber er enthielt einen Schlüssel, für mich und genau dieses Gefühl, oder wie man es nennen soll: Es ging darum zu fallen, verbunden mit all dieser Angst, der wir uns nie ausliefern wollen, zu fallen und am Ende zu erleben dass man nicht irgendwo aufschlägt und zerbricht, sondern auf eine Art getragen wird, die ohne den Prozess des Fallens niemals erlebbar wird. Und vielleicht gibt es kein dauerhaftes Glück, auf die Art wie du es dir wünscht. Es gibt immer ein Fragezeichen, auch wenn manche es nicht sehen wollen. Es ist nicht falsch es zu sehen. Aber es gibt Glücksmomente, in denen das keine Rolle mehr spielt: Im Arm von jemandem einzuschlafen. Auf einem Hügelgrab zu liegen und den Wolken zuzusehen. Im Regen zu tanzen. Die Summe dieser Momente ist das Glück. Und manchmal sind auch Gedanken nicht hilfreich; denn nicht du entscheidest darüber ob du jemanden glücklich machst, sondern der andere erlebt durch dein bloßes Sein dieses Glück, ohne dass du anders sein musst als du bist. Ich wünsche dir Vertrauen, denn an dir ist nichts falsch, im Gegenteil. Du bist nur weiter gegangen als andere, und kannst mehr sehen als sie. Das ist etwas gutes. Liebe Grüße!


flo / Website (20.9.12 15:22)
haha!
schoen, wieder von dir zu lesen!
und schoen, dass du gluecklich bist,
auch wenn dich das gluecklich sein offenbar nicht so ganz gluecklich macht.... aeh... oder so.
(;
denken kann offenbar manchmal schlecht, schlech, schlecht sein.

hmhmhm...
ja! :
schwarzwaelderischkirschtortene gruesse mit kandierter halber kirsche und einem huebschen sahnehaeubchen oben drauf schicke ich dir!

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