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Ewigkeit

Ein leerer Raum. Ruhend. Atmend. Ein und Aus. Die Luft flimmert ganz leicht. Und Wasserreflektionen wandern durch das Zimmer. Schatten tanzen in einem langsamen Wechsel mit dem Licht. Berühren sanft die Wände, die Dielen, den alten klapprigen Stuhl und den fragilen Tisch am Fenster. Das Glas des Fensters ist von einer dünnen Staubschicht überzogen und nur einzelne Lichtstrahlen dringen hindurch. Die kreuzförmige Verstrebung des Fensters wirft einen sanften Schatten auf die hölzerne Tischplatte. Auch sie ist von Staub bedeckt. Auf allem liegt Staub. Eine dünne graue Schicht, die nur manchmal durch Fingerabdrücke und gezeichnete Muster unterbrochen wird. Doch auch diese Unterbrechungen scheinen immer mehr zu verblassen unter dem Staub, der im Raum umherschwebt und sich schließlich niederlegt. Die schwebenden Partikel glitzern in den goldgelben Sonnenstrahlen und lassen die Zeit förmlich dahin sickern. Auf dem Holzboden findet man hier und da zerrissene, zerfetzte Papierstücke. Ihre früheren Buchstaben und Worte wandern mit dem Schatten durch den verlassenen Raum. Und der Stuhl am Tisch wartet, so scheint es. Wartet seit Ewigkeiten darauf, dass jemand kommt und sich setzt. Der eigene Atem erscheint ruhig und der Herzschlag singt in einem gemächlichen Takt. Es ist warm. Angenehm. Man möchte sich an den Tisch setzen, seinen Kopf auflegen und die Augen schließen. Dann würde man das Licht rot glühend durch die geschlossenen Lider sehen und träumen. Träumen von der Gegenwart, von der Vergangenheit, von der Zukunft. Doch dem ist nicht so. Der Raum wartet. Immerzu. Atmet. Lebt. Der Boden knarrt ohne Laut, der Staub schwebt ohne Zeit vor sich hin, die Wände existieren ohne Türen zur einer anderen Welt und der Stuhl wartet ohne Hast, ohne Unruhe. Er wartet einfach nur.

Ein leerer Raum. Ruhend. Schlafend in der Ewigkeit des vergessenen Augenblicks.

12.8.10 17:08
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ophelia / Website (12.8.10 17:25)
Komm, setzen wir uns in den Staub. Malen wir Muster unserer Traumwelt in den Staub. Wir bewundern die Staubkörner, die im Licht schweben und ich rauche und sehe den Dunstschwaden beim Verlöschen zu. Wir träumen uns aus dieser Zeit weg, in eine neue Realität. Ohne Schmerz.

Alles Liebe dir.


Andreas / Website (12.8.10 17:54)
Ich setze mich dazu. Wir erzählen uns Geschichten. Ophelia spielt etwas auf dem Klavier. Wir halten uns an den Händen und sind für einen Augenblick ewig. Wir verschwimmen, träumen von der Gegenwart, von der Vegangenheit, von der Zukunft. Die Schatten fliegen davon. Wir sind Licht! Wir glitzern in den goldgelben Sonnenstrahlen und sinken langsam zu Boden. Wir schlafen in der Ewigkeit des vergessenen Augenblicks.

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